< Vorheriger Artikel
05.06.2018 02:34 Alter: 42 days
Kategorie: Jugend, Gemeindeleben
Von: Lisa Vogt

Bericht zum BUJU vom 19. bis 21. Mai


Am Samstagmorgen in der Frühe ging es für 24 verschlafene Teens und unseren motivierten Jens, den wir immer an seinem Strohhut erkannten, los nach Erfurt zum Bundesjugendtreffen (BUJU). Es stand dieses Jahr unter dem Motto: „Das bin ICH“. Als wir alle mehr oder minder pünktlich auf dem FeG-Parkplatz standen, kam der Bus, in dem schon die anderen Ostwestfalen saßen, um die Ecke gerollt. Als nun alles eingeladen war, hieß es erstmal: Schlafen.

Gegen Mittag kamen wir dann auf dem riesigen Gelände an und bauten erstmal unsere Zelte auf. Danach ging es auch schon zu der ersten Session (Veranstaltung). Die große Halle, in der diese stattfand, war der Hammer. Unglaublich, wie viele Leute darin saßen. Insgesamt trafen wir uns über das ganze Pfingstwochenende sechsmal dort. Wir hatten mit fast 5000 anderen Menschen geniale Lobpreiszeiten, hörten ansprechende Andachten und lachten über die ein oder anderen Aktionen. Bei einigen Aktionen konnten wir auch mitmachen. Bei der einen sollten wir einfach ein cooles Bild hochladen, und am Ende des Abends würden dann die drei besten mit einem Preis belohnt werden. Gesagt getan! Wir hüpften in die Luft, und spontan schoss Jens ein Bild. Nichts, was wirklich geplant war. Nun erhielten wir aber abends überraschenderweise einen Preis und waren mit unter den Top 3. Klasse! Damit rechnete keiner.

Auch die Essenshalle war beeindruckend. Eigentlich wollten wir dort immer gemeinsam hingehen, aber wer glaubt‘s, geschafft haben wir das tatsächlich nur beim ersten Mal. Und dann standen wir immer wieder vor der Aufgabe, die anderen aus unserer Gruppe zu finden, denn das war gar nicht so leicht. Überall saßen Menschen.

Sowohl am Samstag-, als auch am Sonntagabend gab es viele Möglichkeiten, den Tag ausklingen zu lassen: Der eine wollte es ruhig angehen lassen mit einem super Ausblick über Erfurt, der andere wollte feiern, auf ein Konzert gehen oder auch schlafen. Jedenfalls sind wir ganz artig vor dem Schlafen Zähne putzen gegangen, und das war echt mal gar nicht so nervig wie sonst, denn die Waschrinnen waren unter einem Dach im Freien, und so konnten wir beim Zähneputzen in den Sternenhimmel schauen und die Dunkelheit (und Ruhe) genießen.

Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück weiter mit dem Morgenlob. Wir sangen Lieder unter freiem Himmel und hörten dabei im Hintergrund die Vögel zwitschern. Am Nachmittag gab es dann die Möglichkeit, die verschiedensten Seminare und Workshops zu besuchen. Auch Ansgar Hörsting war da und hielt einen sehr interessanten Vortrag über leidenschaftliches Leben.

Am Abend waren einige von uns auf einem Konzert, was sehr cool war, aber auch gleichzeitig sehr warm.

Am Montag stand nun leider schon der letzte BUJU-Tag an. Uns Bösingfeldern fehlte es zwischenzeitig an „Gute-Laune-Stimmung“, so entschlossen einige von uns, das am Montag noch zu ändern. Zusammen mit Zahnbürste und Musikbox ging es zu den Waschrinnen. Mit Zahnbürste im Mund, Handtuch auf der Schulter und der Musikbox sangen wir die Lieder mit. Auch die anderen Teens, die uns zuerst sicherlich für bescheuert hielten, machten nach einiger Zeit mit. Wir hatten echt viel Spaß. Als Polonaise ging es dann zurück zu unseren Zelten. Während wir die Stimmung beim Zähneputzen hoben, lagen die Detmolder (mit denen wir uns auch den Zeltplatz teilten) auf dem Rasen und genossen die Sonne. Aber dass die Ruhe bald zu Ende war, ahnten sie nicht, denn nun kamen wir. Wir sangen, tanzten, lachten und hatten einfach unseren Spaß. Dieses missfiel den Detmoldern zwar, aber uns war das egal.

Nun stand auch schon die letzte Session bevor. Aber dort gaben wir nochmal alles. Wir tanzten, sangen und hatten sehr viel Spaß. Mit bunten Knicklichtern, die jeder erhielt, sah die Halle einfach genial aus. Zum Ende der letzten Session gingen alle nach vorne und tanzten, sprangen und schrien. Wir hatten alle so eine gute Laune, dass wir auch dort eine Polonaise starteten und sich alle möglichen anderen noch anschlossen. Es war einfach hammermäßig!!!

Nur leider ging auch diese Zeit zu Ende. Wir bauten unsere Zelte ab und machten uns auf den Weg Richtung Bus. Am Abend kamen wir dann kaputt, mit vielen Eindrücken und der Erinnerung an eine geniale Zeit im Gepäck wieder in Bösingfeld an.

Wir sind Gott dankbar, dass keinem etwas passiert ist und wir eine geniale Zeit mit IHM und miteinander haben durften. Wir freuen uns schon auf das nächste BUJU.

Lisa Vogt