Mission

Als Gemeinde senden wir Menschen in die Mission.

Wir verstehen den Dienst als christliches Engagement, welches in der Liebe und Sendung Jesu begründet ist. Das Heil Gottes gilt allen seinen Menschen und der ganzen Schöpfung. Deshalb versuchen wir, die Liebe Gottes in Wort und Tat bekannt zumachen und praktische Lebenshilfe denen zu geben, die Hilfe benötigen, unabhängig von Rasse, Ethnie, Nationalität und Religion.

Wir sind motiviert durch die in Jesus Christus sichtbar und erfahrbar gewordene Liebe Gottes, durch den göttlichen Auftrag, diese Liebe durch Wort und übereinstimmende Tat glaubhaft weiter zugeben, durch die Kraft des Heiligen Geistes, die uns in Bewegung bringt und Menschen zu Christus und in seine Gemeinde führt!

01.09.2014 09:52 Alter: 4 yrs

Kurzinfos aus der Mission

Kategorie: Mission
Von: Waldemar Schnell

Familie Nullmeier

Ursula + Sebastian Koduthore

Helga + Thomas Goldsche

Eldoret, Kenia  

Liebe Geschwister in Bösingfeld
Wie schon im letzten Rundbrief erwähnt, kommen wir dieses Jahr wieder zu einem Heimataufenthalt. Ab 20. August sind wir in Deutschland. Wie in den vergangenen Jahren  werden wir wieder in Haiger wohnen. Der Hauptgrund unseres Heimataufenthalts ist der, dass Rüdiger die Bibelschule, die er letztes Mal angefangen hatte, nun abschließen möchte. Daher wird er zum zweiten Halbjahr wieder in England sein. Vorher wollen wir gern die Zeit nutzen um Freunde, Verwandte und natürlich auch Gemeinden zu besuchen. Aus unserer Erfahrung geht die Zeit immer recht schnell vorüber, auch wenn ein Jahr so lang zu sein scheint. Unsere Wiederausreise wird Mitte August 2015 sein. Bis Ende Juli 2015 wird Rüdiger aber in England sein, daher sind wir auch schon jetzt für eure Einladungen offen.

Unsere Kinder werden auch wieder für ein ganzes Jahr in Haiger zur Schule gehen; Jana kommt wieder in ihre alte Klasse. Luisa und Jan Philipp werden in neue Klassen kommen. Bitte betet für unsere Kinder, dass  sie einen guten Einstieg finden!Karin hat ja in den vergangen Jahren immer wieder Seminare für Sonntagsschullehrer durchgeführt. Freunde von uns haben Karin dazu ermutigt, ihre Erfahrungen und das Material als Arbeitsbuch zu veröffentlichen. Dazu hat Karin ihre ganzen Kurse neu überarbeitet, was sehr viel Arbeit war. Nun ist das Arbeitsheft diese Woche (Anfang August) gedruckt worden und steht den Gemeinden und ihren Mitarbeitern zur Verfügung. Bitte betet, dass das Arbeitsheft guten Anklang findet und den Mitarbeitern in den Gemeinden zum Segen wird! Soweit so kurz, wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch.

Eure Rüdiger + Karin

Wir wünschen der ganzen Familie viel Kraft bei den vielen Vorbereitungen, dem Wiedereinleben in Deutschland, der Abwicklung der ganzen Formalitäten mit den Schulen usw. und natürlich Bewahrung auf dem Heimflug.

Kandi, Sri Lanka

Liebe Bösingfelder,
seit Anfang Juli sind wir in Deutschland. Für zwei Monate werden wir in der Nähe von Augsburg wohnen und ab September dann wieder bei der Mission in Ewersbach. Grund unseres sechsmonatigen  Aufenthalts sind familiäre Veränderungen. Unser 18-jähriger Micha ist mit der Schule fertig und muss nun in Deutschland sein „Plätzchen“ finden. Unsere 20-jährige Lisa  bereitet sich auf den Umzug nach Schottland zum Studium vor. Wir selbst sind im Reisedienst unterwegs.Die kleine Gemeinde in Digana auf Sri Lanka wird von Sebastians Mitarbeiter und dessen Frau betreut.

Gebetsanliegen kurz gefasst:
-    Einfinden unseres Micha (FSJ/Bundeswehr/Ausbildung/Freunde/Gemeinde)
-    Lisas Start in Schottland (Bürokratie mit Anträgen, Bafög usw., Einleben)
-    Freude und Kraft für den Reisedienst  (neue Unterstützer)
-    Gemeinde in Digana – Weisheit und Freimut für den Mitarbeiter, Wachstum, Bewahrung bei Anfeindungen

Herzliche Grüße,
Ursula + Sebastian

 

Eldoret, Kenia  

Liebe Gemeinde!
Nun sind es noch wenige Wochen, und unsere Zeit in Deutschland geht wieder einmal zu Ende. Wir blicken auf eine sehr ausgefüllte, aber auch gesegnete Zeit zurück. Die Begegnungen in der Gemeinde, die Gemeinschaft unter Gottes Wort und der Austausch waren immer wieder Höhepunkte, da wir in Kenia nicht so oft gute Predigten hören  oder an den meisten Sonntagen selber gefordert sind. Danke Euch allen dafür! Der Dank gilt auch besonders für die Zeit, in der Thomas seinen Unfall mit der Motorsäge hatte. Eure Anteilnahme und Besuche im Krankenhaus haben uns sehr ermutigt.

Was bewegt uns für die kommenden Monate? Da ist einmal die Unsicherheit im Land. Seit 2012 überfällt die El Shabab Kirchen, Schulen, Einkaufszentren, tötet gezielt Pastoren, verbrennt Hotels und legt Bomben in Busse. Seit März dieses Jahres gab es schon fünf Überfälle, und viele Menschen, besonders Christen und Pastoren, haben Angst. Es ist aber wichtig, sich mit dem Islam auseinanderzusetzen und Wege zu den Herzen der Moslems zu finden, die ihre Religion wegen der genannten Ereignisse hinterfragen. Viele Moslems kommen zum Glauben an Jesus Christus. Dennoch brauchen wir Eure Gebete um Schutz und Bewahrung.

Die finanzielle Situation des Missionary Colleges. Weil der Regen nach der Saat ausblieb, ist mit einer nur kleinen Maisernte zu rechnen. Hinzu kommt die abnehmende Zahl der Studenten und die Tatsache, dass durch die wirtschaftliche Krise etliche Studenten das Schulgeld nicht haben. In der Afrika–Inland-Kirche herrscht schon jetzt Pastorenmangel, aber durch den Rückgang an allen theologischen Instituten wird dieser noch ansteigen. Wir erwarten im September eine neue Klasse im theologischen Bereich. Betet, dass eine gute Gruppe zusammenkommt! Wer mithelfen möchte unsere Studenten zu unterstützen, kann auch mit kleinen Beträgen von beispielsweise 10 Euro sehr helfen. Über die DMG läuft ein Projekt unter dem Namen „Arme Bibelschüler Eldoret“Wir brauchen Nachfolger. Da noch kein Kenianer für unsere Stelle gefunden wurde, haben wir unseren Arbeitsvertrag für 2 weitere Jahre verlängert, also bis Ende 2016.

Wir brauchen viel Weisheit und Kraft, denn das Pendeln zwischen Deutschland und Kenia ist nicht immer einfach zu verkraften, und auch das Arbeitspensum ist entsprechend mehr als sonst.

Mit lieben Grüßen, Eure Helga + Thomas Goldsche